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Nachbarn in Elberfeld: Einkaufen und Wohnen

Elberfeld ist in erster Linie Einzelhandel. Auch Kultur und Wohnraum sind für einen lebendigen Stadtteil wichtig. Wie beurteilen Sie die aktuellen Mischung der Funktionen in Elberfeld? Was ist gut, was könnte besser sein?

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Sie möchten andere Aspekte der Entwicklung der Elberfelder Innenstadt diskutieren? Hier haben Sie die Gelegenheit, Gedanken loszuwerden, die Sie nicht in einem der fünf Themenschwerpunkte unterbringen.

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Junges Elberfeld

In Elberfeld trifft sich das junge Wuppertal. Nicht nur im Luisenviertel finden sich zahlreiche Restaurants, Cafés und Clubs. Auch die Wupper bietet urbane Treffpunkte. Hochkultur im Von-der-Heydt Museum oder Popkultur in der viertelbar ergänzen das Angebot.

  • Was sind die spannenden Orte, die die Jugendlichen anziehen?
  • Was würden Sie ändern oder abreißen und neu erfinden?
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Kommentare

Es sollte dafür gesorgt werden, dass die Location im Luisenviertel und der Herzogstr. genug Unterstützung bekommen, damit sie überleben. Denn Leerstand killt solch Flair. Es sollte darauf geachtet werden, dass ausreichend Parkraum vorhanden bleibt, denn in heutigen unsicheren Zeiten wollen die Jugendlichen nicht mehr weite Strecken im dunkeln allein zu Fuß gehen. Möchte man die Jugendlichen dort halten, braucht es such die Möglichkeit, kurzzeitig zu halten, um als Eltern diese abzuholen. Das ist derzeit Mangelware, wenn man nicht im Halteverbot stehen will.

Die Innenstadt ist zumindest nicht schlecht beleuchtet. Da ist der Weg bis zur Bushaltestelle oder zum nächsten Parkplatz sicherlich zumutbar, auch in den "heutigen unsicheren Zeiten", in denen über die Gefahr vor Schulen durch Elterntaxis diskutiert wird.

Auf jeden Fall das Luisenviertel, die Herzogstraße (Kasinokreisel) und das Wupperufer im Bereich der Alexanderbrücke / Island. Abreißen sollte man das City-Center, was absolut unattraktiv ist, man könnte dort neue Wohnhäuser bauen und das Wupper-Ufer gänzlich attraktiv aufwerten. Darüber hinaus könnte auch die Hofaue mit ihren schönen alten Textilkaufhäusern aufgewertet werden und ein Szeneviertel sein, die "Spandauer Vorstadt" von Wuppertal. :)

Die Utopiastadt am Mirker Bahnhof, das Luisenviertel, der Kasinokreisel

Am äußersten Rand der Innenstadt befindet sich zwischen Morianstraße und Bembergstraße (gegenüber dem Flutufer, getrennt durch die Wesendonkstraße) ein Gebäudekomplex aus heruntergekommenen Nachkriegsbauten. Bereits optisch käme es zu einer deutlichen Aufwertung des Eingangstores zur Innenstadt, wenn diese Gebäude vollständig abgerissen werden würden. Das Szenenviertel Hofaue und das bisher leider etwas versteckte, neugestaltete Flutufer würden sich dazu optimal ergänzen.

Zunächst wäre ein freier Blick auf die Schwebebahn, auf die dahinter liegenden, repräsentativen Fassaden der Hofaue und auf die im Wuppertaler grün gestrichene Brücke der Wesendonkstraße möglich. Die B7 wäre dann als Eingangstor ebenfalls viel offener, großflächiger und entsprechend einladender. Die Wupper wäre dazu weniger eingeengt.

Die zur Wupper hin neu geschaffene Öffnung könnte dann optisch mit dem neuen Wupperpark-Ost fusionieren, wenngleich sie durch die Morianstraße getrennt werden. Der Wupperpark-Ost würde sich dadurch vergrößern und dennoch ein eigenständiges Element bleiben.

Ein Zugang zur Wupper mittels großer Freitreppe (große Stufen) schafft neue Perspektiven auch auf Augenhöhe mit dem Wupperwasserpegel. Vorbild wäre die neugestaltete Opernstraße/Kanalstraße am Roten Main gegenüber der Touristeninformation von Bayreuth. Eine punktuelle Beleuchtung der Stufen, Wupperbereiche und historiscchen Fassaden kann dabei für die passende Stimmung sorgen. Möglicherweise könnten dort auch neuartige Wasserspielgeräte o.Ä. für Jugendliche (und junggebliebene Erwachsene) positioniert werden. Eine Art Ponton-Terasse, die sich also den Wupperwasserpegel anpasst und von der Freitreppe einfach zu erreichen wäre, würde dazu eine ideale Ergänzung darstellen. Alternativ wäre auch eine Art Schwimmsteg möglich. Diese Terrasse bzw. dieser Steg könnte dann auch vom angrenzenden Wuppertal Marketing für spezielle Aktionen genutzt genutzt werden. Bei gutem Wetter könnte zudem ein Café/eine Kneipe diverse Tische und Stühle auf der Terrasse positionieren. Es wäre die erste Kneipe mit Sitzmöglichkeiten direkt auf der Wupper.

Das Konzept - Gastronomie am Wupperufer - mit Freitreppe und Blick auf die Schwebebahn hat es bereits mit dem Cafe Island gegeben, ist aber letztendlich gescheitert und vor wenigen Wochen geschlossen worden. Als Grund muss man davon ausgehen, dass eine solche "Citygastronomie" als Stand-Alone Betrieb kaum eine Chance hat. Das abendliche Gastropublikum geht dort hin, wo man "sehen und gesehen wird", wo sich die Ä..... reiben, wo sich die Gäste knubbeln, wo Flair und Leben vorhanden ist,. Und das ist nun mal der Bereich rund um den ehemaligen Kasinokreisel und das Luisenviertel.

Am Abend am Rhein zu sitzen, gerne auch an der Mosel, an der Elbe, Alster oder am Bodensee - schön ! Aber am Wupperufer mit der Schwebebahn ? Bei aller Wertschätzung, dass ist Wunschdenken abseits einer realistischen Umsetzung - siehe Cafe Island.

@Hans: Ich kann mich Ihrer Meinung nicht anschließen. Da Sie die Ansicht vertreten, dass die Wupper wegen der Schwebebahn nicht mit anderen innerstädtischen Flüssen zu vergleichen sei, dann gebe ich Ihnen zwar recht. Allerdings im umgekehrten Sinne: Die Wupper besitzt weltweit ein Alleinstellungsmerkmal, das es zu nutzen gilt. Anstatt die Wupper wie Sie als urbanen Treffpunkt abzuschreiben, ist sie vielmehr aus ihrem kanalartigen Dornröschenschlaf zu wecken. Die Wupper muss aus neuen Perspektiven zu erleben sein. Auch für junge Menschen. An der Schwebebahn kann man sehr wohl "sehen und gesehen werden".

Wenn Sie nun das Scheitern des Café Island als Beispiel für die Unmöglichkeit einer Gastronomie am Wupperufer für Jugendliche anführen, dann wären zunächst ganz andere Fragen zu stellen. War beispielsweise der gehobene gastronomische Standard des Cafés die richtige Wahl (manche könnten es auf dem ersten Blick als „etepetete“ bezeichnen)? Hat es inhabergeführte Falschausrichtungen gegeben, die für schlechte Umsatzzahlen gesorgt haben? Hat das Café Island nicht genügend auf den Nachbarn Vapiano reagiert? Das können Sie und ich nicht vollständig beantworten.

Außerdem bin ich der Meinung, dass die Freitreppe am Islandufer viel zu klein geraten ist. Sie konnte von der Gastronomie nur bedingt genutzt werden. Nichtsdestotrotz sieht man am Islandufer sowohl größere als auch kleinere Gruppen junger Menschen, was auch unabhängig der gastronomischen Möglichkeiten ist. Das kleine Freitreppchen am Islandufer ist zwar gut gemeint und hübsch, allerdings beinhaltet sie keine großflächige Öffnung zur Wupper, so wie es das vorgeschlagene Konzept zwischen Morianstraße und Bembergstraße vorsieht. Am gesamten Islandufer kann man die Wupper trotz der vorgenommenen Umgestaltung fast ausschließlich nur von oben betrachten.

Das im konzept umfasste Gebiet hat eine optimale Anbindung zum Döppersberger Bunker, zum Szenenviertel Hofaue und zum Kino mit Schwebebahnstation Kluse. Außerdem halten sich Jugendliche nicht nur abends und nachts draußen auf. Das Konzept soll eine Aufenthaltsqualität zu jeder Tageszeit darstellen. Eine Gastronomie für die Jugend, die Sie grundsätzlich an der Wupper infrage stellen, wäre nur eine von vielen Teilmöglichkeiten. Das Konzept ist größer ausgelegt und soll eine konsequente Erweiterung des neuen Wupperpark Ost sein. Weitere Ideen in diesem Bereich der Wupper können gerne gesammelt werden.

Natürlich hat Wuppertal mit der Schwebebahn weltweit ein Alleinstellungsmerkmal, was aber für die Gastronomie im Tal nahezu bedeutungslos ist. Sicherlich sind deutlich über 75% der Gastrogäste im Luisenviertel und rund um den ehemaligen Kasinokreisel "Jungs und Mädels" aus dem Tal. Für die ist die Schwebebahn Tagesgeschäft und nichts besonderes. Die einzige Beachtung findet dann statt, wenn die Bahn mal ausfällt und nicht fährt. Hätten wir einen "weltweiten Touristen-Ansturm" wie z.B. Köln oder München, würde die Schwebebahn natürlich ein ganz anderer Anziehungspunkt sein. Aber wir leben nun mal nicht in einer Millonenstadt, in der täglich tausende von Touristen die Gastronomie besuchen.

Auf ein solches unternehmerisches "Gastro-Risiko" wird sich bei realistischer Betrachtung kein Gastronom einlassen. Zudem ist der Bereich Hofaue und Bembergstraße noch sehr weit von einem Szeneviertel entfernt und wird sich auch mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem solchen Szeneviertel nicht entwickeln, bei aller Wertschätzung der dort agierenden Gastronomen.

Hallo Hans,
vielen Dank für Ihre Worte! Ich respektiere Ihre pes­si­mis­tische Meinung zu diesem Thema, kann sie jedoch weiterhin nicht teilen. Mir geht es bei diesem Konzept auch nicht um den alleinigen Aspekt der „Gastronomie am bzw. auf dem Wupperwasser“ oder den Stellenwert der Schwebebahn an sich.

Der Schwebebahn für Einheimische als einzige Auffälligkeit mögliche Betriebsausfälle zuzuschreiben, empfinde ich dann allerdings eher geringschätzig formuliert. Mein Jugend- und Stadtverständnis weicht von Ihrem ab, das ist vollkommen in Ordnung. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich selber noch jung bin. Unsere Diskussion baut jedoch auf gänzlich unterschiedlichen Voraussetzungen und ich hoffe, sie wird an anderer Stelle konstruktiv vorangetrieben.

Ich freue mich weiterhin über mögliche Vorschläge, um das Gebiet zwischen Morianstraße und Bembergstraße entsprechend der Fragestellung aufzuwerten und zur Verfügung zu stellen.

Freundliche Grüße aus Elberfeld

Die Wupper wird von Besuchern und Einheimischen kaum als Teil der Innenstadt wahrgenommen. In anderen Städten bilden Gewässer ein Zentrum zur Erholung, Sport, flanieren etc. Die bisherigen Plätze die an der Wupper geschaffen wurden sind häufig vermüllt, werden von Obdachlosen und Alkoholikern eingenommen.
Eine durchgängige Promenade zum Fahrrad fahren, laufen, bummeln und verweilen mit anliegenden Cafés und Spielplätzen würde Elberfeld aufwerten und eine Möglichkeit schaffen die Wupper in das Zentrum der Stadt zu rücken.

Es fehlen mehr Freiräume mit Aufenthaltsqualität und Kiosk etc. in der Nähe, aber auch öffentliche Toiletten (die fehlen auch in den Parkanlagen). Es fehlt aber auch an der Bereitschaft der Nutzer, diese Flächen auch in Ordnung zu halten und keine Müllberge zu hinterlassen. Wie wäre es mit einem öffentlichen Musikpavillon? Gab es um die Jahrhundertwende an mehreren Orten ...

Zwischen dem Sommerloch von Maik Ollhof, der neuen Komödie und dem Von der Heydt-Museum als Fixsterne und Leuchtürme verschiedener Kultursparten, dazwischen der Kontakthof, das ADA, alte Feuerwache und weitere bietet Elberfeld für nahezu alle Interessengruppern Hochkarätiges. Mir scheint, dass ist vielen nicht wirklich klar. Daher würde ich es für sinnvoll halten, dies in regelmäßigen Abständen in Form von gemeinsamen Events/Kleinen Festivals zu bearbeiten und damit ein Netz von Kulturpfaden durch Elberfeld zu spannen. Vielleicht sogar in Form von "marching Bands', oder Straßentheater bzw. Tanz oder Performance.

Für Kinder gibt es in der Elberfelder Fußgängerzone kaum Anziehungspunkte. In anderen Innenstädten gibt es wenigstens Schaukeltiere (Barmen) oder Spielhäuschen. (Schwelm). Es muss ja nichts teures sein, manchmal reichen ja schon Malereien auf den Wegen. Es würde Eltern mit kleinen Kindern einfacher Fallen in Ruhe zu bummlen., wenn die Kinder ab und zu spielen können.

Nicht nur für die Kinder sind die monotonen Wege eine Qual. Ja es fehlen die kleinen Besonderheiten am Wegesrand, sei es ein kleiner Rasenhügel, eine Stockrose in der Mauerritze oder ein Spielgerät. In Wuppertal gibt es unter der Stadt viele verrohrte Bäche, die könnte man auch mal wieder an die Oberfläche holen. Wasser ist ungemein belebend und dabei doch beruhigend.

Wuppertal bietet z. B. durch Utopiastadt ein kulturelles und bürgerschaftliches Aktionsfeld, dass ich mir auch für andere Stadtteile wünsche. So etwas findet man nicht in DUS, nicht in Köln. Es ist typisch für diese Stadt, dass Bürger eigene Ideen entwickeln und umsetzen. Das ist wirklich spannend und steht für: Bottom Up-Stadtentwicklung.
Gleichzeitig mache ich mir Sorgen, dass das auch zu einer Gentrifizierung führen kann was unbedingt verhindert werden muss, um den bunten ethnischen und sozialen Mix zu erhalten, der diese Stadt so lebenswert macht.

Ein bisschen (punktuelle) Gentrifizierung würde gar nicht schaden, denn: Die Ausmaße die man dabei aus bestimmten Stadtteilen Berlins oder Kölns im Kopf hat, wird es in Wuppertal nie geben. Deshalb macht es auch keinen Sinn mit diesem Totschlagargument z.B. ein Projekt wie die Umgestaltung des Bunkers am Schusterplatz zu bekämpfen. Anstatt sich zu freuen, dass ein seit Jahrzehnten vor sich hin gammelndes Objekt eine neue Nutzung findet, wird darin der Startschuss für steigende Mieten und eine "Verprenzlaueberg-isierung" der Nordstadt gesehen. Das ist mehr als übertrieben. Von Bottom-Up allein wird kein Viertel vor dem langfristigen Verfall gerettet. Ein verfallendes Armenghetto ist eben nur das andere Ende der Skala und genauso unschön wie ein durchgentrifiziertes Reichenghetto.

Die Treppe zur Wupper am Städtischen Verwaltungsgebäude Alexanderbrücke ist bereits jetzt ein hervorragender Ort, um eine kleine Auszeit zu nehmen. Dennoch sollte er eine kleine Aufwertung erfahren, in dem z.B. mehr Bänke angeboten werden oder das Wupperufer selber stärker erschlossen werden sollte

Die Wupper sollte entlang der ganzen City zugänglich sein, wie am Islandufer. Die wenigen Stellen, die bisher zugänglich sind, werden oft leider besetzt von etwas dubioseren Publikum, mit mehr freien Stellen verteilt sich alles besser und es sieht toll aus. Warum nicht entlang der ganzen Schlossbleiche alle Zäune weg und den Hang umgestalten als große Stufen runter zur Wupper? Dann würden sich in dieser etwas benachteiligten Straße auch vielleicht ein paar Cafes ansiedeln. In der Wupper große Steine zum Queren. Vorbild z.B. Seoul ( http://www.smart-magazine.com/de/cheonggyecheon-seoul/ ), hier wurde vorbildlich ein Fluß zum Treffpunkt für die ganze Stadt umgestaltet. Im Sommer könnte in manchen Bereichen Sand angeschüttet werden, ein Wupperbeach mit Cocktailbar o.ä.
Auf den Plätzen Spielgeräte für Kinder, ein Wasserspielplatz oder zumindest begehbarer Wasserraum wie auf der Hardt.

Wenn man die Abend-Gastroszene für jüngere Wuppertaler (und auch für Ältere) zunächst in 2 oder 3 Bereiche splittet, ergibt sich folgendes Bild.

* Im Bereich Herzogstraße, ehemaliger Kasinokreisel und Teijin-Hochhaus hat sich die Systemgastronomie etabliert, ausgestattet mit Öffnungszeiten "von früh bis Mitternacht" und mit einem breiten gastronomischen Angebot, dass vom Snack, über Burger bis zum Menü alles bietet und mit Bier, Wein, Longdrinks bis zum Cocktail, ein breites Klientel anspricht. Dazu eine ansprechende Außengstronomie mit Flair.

* Im weiteren Verlauf präsentiert sich auf der Friedrich-Ebert-Straße, dem Laurentiusplatz, auf der Luisenstraße und in den anliegenden Sträßchen genau das Gegenteil. Eine sehr individuell ausgerichtet, inhabergeführte Gastronomie und eben keine Systemgastronomie. Dort kann man "einfach nur ein Bier trinken, nur ein Häppchen essen oder auch für ein gutes Menü 100,-Euro ausgeben. Fast alles ist möglich. Hier wird eine andere Zielgruppe als rund um den ehemaligen Kasinokreisel angesprochen.

* Dann gibt es noch etwas durch die Nordstadt verstreut, die alternative Gastronomie bis hin zum Mirker Bahnhof.

Für alle drei Konzepte gibt es jeweils eine Zielgruppe, die sich dort wohlfühlt. Und das ist gut so. Der Gastrobesucher ist nun mal häufig ein Individualist und fühlt sich dort wohl, wo er Gleichgesinnte findet.

Nun kann man diese Gastroszene nicht unendlich ausweiten, denn Wuppertal hat mit 350.000 Einwohnern ein beschränktes Potential. Man kann und wird nicht mit der Düsseldorfer-oder Kölner Altstadt konkurieren. Und auch nicht mit dem Bermuda-Dreieck in Bochum. Insofern sollte man die 3 oben aufgeführten Bereiche zwar weiter unterstützen und stärken - wie z.B. mit einer guten Wegeführung, attraktiven Beleuchtung, ausreichend Parkflächen, einer guten ÖPNV Anbindung und dazu das Gefühl von Sicherheit in der Dunkelheit vermitteln - aber sich nicht mit weiteren neuen Standort beschäftigen. So sehr die Nähe zur Wupper auch ein Anreiz sein mag. So sehr ein Wupperpark-Ost zukünftig Möglichkeiten einer Gastronomie anbietet und so sehr man auch daran interessiert sein mag, den Bereich Hofaue und Bembergstraße gastronomische auszuweiten, es wir kaum funktionieren. Das Potential ist beschränkt. Aber selbst bei einer Expansion sollte man dort neue gastronomische Betriebe etablieren, wo bereits andere Restaurants, Cafes, Kneipen und Bistros vorhanden sind. Da wo bereits Frequenz vorhanden ist, sind die Chancen gut erfolgreich zu sein. Vorausgesetzt man hat das richtige, innovative Konzept.

Mit anderen Worten, die Örtlichkeiten rund um den ehemaligen Kasinokreisel, das Luisenviertel bis zur Aue und bis zum Deweerthschen Garten und die Nordstadt gastronomisch weiter fördern, aber keine neuen Örtlichkeiten suchen oder erfinden.

Junge Leute wollen nachts ausgehen in Elberfeld, haben aber oft (bewusst) kein Auto. Hier kann man den ÖPNV attraktiver machen. Bsp. Nachts mind. einmal stündlich die Schwebebahn fahren lassen. NE Netz optimieren, z.B. besserer Anschluss mancher Gebiete mit vielen Bewohnern (Bsp. Bahnstraße in Vohwinkel,...), ÖPNV Haltestellen und CityStraßen gut ausleuchten für Sicherheitsgefühl, rudimentäres Nachtnetz vielleicht auch unter der Woche anbieten

In Elberfeld werden ab 19:30 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt um 20:00 Uhr ist die Innenstadt dann völlig verwaist. Es fehlt an Gastronomie die sich im Lusienviertel konzentriert und dort ständig mit sog. Lärmbelästigung zu kämpfen hat. Für die Elberfelder Innenstadt sowie Lusienseviertel sollten entsprechende Sonderregelungen gelten um solche Klagen direkt zu unterbinden.

Wuppertal sollte sich für ein genrelles Sonntags Shopping stark machen und alle Sonntage bis auf wenige Ausnahmen für verkaufsoffen erklären. Wer mitmacht macht halt mit, wer nicht der nicht.