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Unterwegs in Elberfeld: Straßen, Wege, Grünflächen

Elberfeld wird erschlossen über zentrale Achsen wie den Wall oder die Friedrich-Ebert-Straße und Gelenke wie am „Kasinokreisel“ und am Hofkamp. Welche Wege sind für Sie bereits attraktiv? Welche bräuchten eine Neugestaltung?

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Elberfeld ist in erster Linie Einzelhandel. Auch Kultur und Wohnraum sind für einen lebendigen Stadtteil wichtig. Wie beurteilen Sie die aktuellen Mischung der Funktionen in Elberfeld? Was ist gut, was könnte besser sein?

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Aufenthalt in Elberfeld: Öffentliche Plätze

Elberfeld bietet viele Plätze, die alle ihre Qualitäten und Eigenarten haben. Der Neumarkt für den Wochenmarkt, der Laurentiusplatz als städtebauliches Kleinod oder der Platz am Kolk, der lediglich als Parkplatz genutzt wird.

  • Welche Plätze gefallen Ihnen in Elberfeld ganz besonders?
  • Welche Plätze sollten anders genutzt oder umgestaltet werden?
  • Und wie könnte diese Umgestaltung aussehen?
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Kommentare

Der Neumarkt ist - wie der Name schon sagt - ein Marktplatz. Nur: Wodurch zeichnet sich ein Wochenmarkt aus? Dadurch, dass er wie beispielsweise hinter dem Barmer Rathaus zweimal pro Woche mit Marktständen "bebaut" wird. Auf dem neumarkt finden sich jedoch Marktbuden an 365 Tagen im Jahr. Zudem verschönern sie diesen im Grunde wunderbaren und zentral gelegenen Platz nicht. Bei den Leerständen im Bereich der Elberfelder City sollte es möglich sein, das Budenangebot auf diese Ladenlokale zu verteilen und somit für einen freien Neumarkt zu sorgen. Dieser könnte dann bei Stadtfesten etc. viel besser und ansprechend in die Planungen mit einbezogen werden.

Darüber hinaus ein Wort zum Laurentiusplatz: Hände weg von jeglicher Umgestaltung dieses Areals! Bei diesem schönesten aller öffentliche Elberfelder Plätze verbietet sich jeglicher Eingriff in die bisherige Gestaltung. Hier kann Athmosphäre nur zerstört werden. Also bitte alles so lassen, wie es derzeit ist.

Na ja - der Karlsplat in Düsseldorf ist zumindest vom Warenangebot sehr attraktiv dabei auch eine Dauerveranstaltung. Es ist nithc primär die Dauerhaftigkeit, die den Markt am Neumarkt wenig attraktiv macht. Hier hat die Stadt vor einiger Zeit darauf hingearbeitet, einheitlich gestaltete Stände durchzusetzen. Ein Markt lebt aber von Individualität und Vielfalt - daher m. E. ein grundlegend falscher Ansatz. Nicht eine die Standgestaltung macht den die Attraktivität aus, sondern das Warenangebot.

Einem Stadtteil wie Elberfeld tut ein 365-Tage-Markt durchaus gut. Er ist Treffpunkt und bringt Leben auf den Platz, wenn denn wie gesagt das Angebot stimmt.

Der Wochenmarkt auf dem Platz vor dem Rathaus ist eine Schande für Elberfeld. Die Stände sind optisch nicht gleich, schmutzig unattraktiv und das Angebot schlecht. Warum werde die Ständer nicht auf dem Karlsplatz oder auf dem Luisenplatz aufgebaut. Der Neumarktplatz soll frei bleiben und nur für bestimmte Themen Märkte nutzbar sein. Wie in Barmen auf dem J. Rau Platz.

Stufen an einem Platz sollten vermieden werden. Für Kinderwagen, Rollstuhl und vor allem Rollator sind die echt störend, so wie es derzeit vorm c+a ist.

Sehr schön sind der Laurentiusplatz, die Luisenstraße, der Neumarkt, weitesgehend der Kirchplatz und der Wall. Umgestaltet werden sollte der Platz am Kolk, die Neumarktstraße, die Poststraße. Das kann mit einem attraktiveren Pflaster, mehr Grün, Fassadensanierungen und belebten Flächen passieren. Weg von Schmuddel-Kneipen und Shisha-Bars, hin zu attraktiven Geschäften und modernen Lounges oder Cafés.

Ein frommer Wunsch, nur kann man den Immobilienbesitzern - bis auf wenige Ausnahmen - nicht vorschreiben, an wen sie vermieten. Solange nicht gegen bestehendes Recht verstoßen wird, sind z.B. Shisha-Bars legitim.

In Wien zum Beispiel Standard:
In der Innenstadt sind Trinkwasserbrunnen an fast allen touristischen Attraktionen und Plätzen vorhanden, die durstige Einheimische und Reisende gratis mit Trinkwasser versorgen. Dies kann man natürlich auch an Werbung für unsere Stadtwerke koppeln.

Ansonsten kann ich meinen Vorrednern zustimmen, mir gefällt auch am Laurentiusplatz der Büchertausch sehr gut!

Die Umgestaltung des Döppersberg der auch ein wichtiger Platz sein wird und Eingangstor der Stadt ist halte ich für ein zweischneidiges Schwert, die Idee eines niveaugleichen Übergangs in die Innenstadt ist sehr attraktiv. Auch die Neunutzung der ehemaligen Bundesbahndirektion unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes mit Erhalt der wunderschönen Fassade ist m. M. nach sehr positiv zu Beurteilen. Leider wird der Neubau nach ein paar Jahren wahrscheinlich ein neuer Schandfleck. Mit einer Architektur die sich überhaupt nicht an die Umgebung anpasst und dem wunderschönen ältesten Großstadtbahnhofs Deutschlands einiges an Charme nimmt. Leider wurde bei diesem die Chance verspielt die alte Fassade unten zu erhalten. Auch der Busbahnhof wird seinen Zweck sehr gut erfüllen, hoffentlich bleiben die Busse jedoch nicht im Stau stecken (bitte nicht mehr Straßen bauen, sondern Ampelvorrangschaltungen!) und den ÖPNV fördern. Für eine sehr gelungene Umgestaltung eines Bahnhofsvorplatzes lohnt sich eine Fahrt nach Hannover. Ein großer freier Platz, komplett gepflastert, mit Blick in die Innenstadt, die Straßenbahn fährt einige Meter vor dem Eingang!

Eine schöne Idee, würde z.B. auch an Spielplätzen oder zentralen Punkten in Parkanlagen (am Weyerbuschturm) passen.!

Die schönsten Plätze in Elberfeld sind der Neumarkt, der Laurentiusplatz, der Stadthallengarten, der Kirchplatz.

Umgestaltung sollten der Karlsplatz erfahren, und am Neumarkt könnte man die alte Kaufhof-Fassade rekonstruieren. Auch der Platz am Kolk könnte mal aufgefrischt und begrünt werden.

Moderationskommentar

Lieber Gast,
vielen Dank für Ihren Beitrag und das Beispiel aus Adelaide. Es wäre spannend zu erfahren, was genau Sie an diesem Ansatz interessant finden. Wie könnte das Placemaking konkret auf Elberfeld übertragen werden?
Vielen Dank und freundliche Grüße,
Lucas Langholf (Moderation)

Laurentiusplatz und Kirchplatz bieten eine vorbildliche Aufenthaltsqualität.
Ersterer könnte noch davon profitieren wenn durch eine veränderte Verkehrsführung der laute Durchgangsverkehr durch die Friedrich-Ebert-Str. umgeleitet würde. Dann stünde auch mehr Platz für die Aussengastronomie zur Verfügung. Unabhängig davon lässt der Platz auch einen Aufenthalt ohne Konsumzwang zu. Dies muss auch unbedingt so bleiben.
Am Kirchplatz ist auch außerhalb der Ladezeiten immer wieder KFZ Verkehr zu beobachten. dies könnte ruhig weniger sein.

Es fehlt ein Spielplatz in der Innenstadt. einzelne Spielgeräte wir auf dem Von der Heydt Platz sind nicht ausreichend. Hier könnte sich der Willy-Brandt Platz anbieten, der in den ruhigeren Nachmittagsstunden bereits von Familien mit spielenden Kindern frequentiert wird. Dies würde Besucher in diesen - nach dem Döppersberg Umbau - etwas ins Abseits geratenen Teil der City locken. Auch die Gastronomie würde davon profitieren. In Hilden z.B.. kann man sehen, was ein zentraler Innenstadtspielplatz für eine Attraktivitätssteigerung darstellt, die auch außerhalb der Geschäftszeiten anhält.

Der Platz vor dem Schauspielhaus ist so groß und so schön. Warum kann da nicht mit ein, zwei schönen Café-Läden oder Restaurants wie Mangimangi ihren zweiten Standtort aufgemacht werden. :D
Jetzt in den letzten Tagen, wo das IKEA Aktion war, war an der Treppe an der Haltestelle von der Kluse auch viel los, oder wenn wieder Pokemon gespielt wird an der Kluse. Hier Fehlen wirklich Orte in dem man sich eine Tasse Kaffee oder Snacks holen kann.

Die Wege für Fußgänger zum Schauspielhaus sind wirklich nicht besonders attraktiv. Der durch die Hofaue müßte ausgebaut werden. Aber auch der Weg vom Bahnhof über die Treppenanlage an der Kluse wäre aufzuwerten und auszuschildern. Wenn sich hier eine Promenade an der Wupper entlang rund um das Schauspielhaus anschließen würde ... traumhaft. Und dann über die wiedereröffnete Treppe an der Wolkenburg weiter bis zum Skulpturengarten von Tony Cragg ... das wäre ein Gewinn für die Stadt.

Der Neumarkt hat das Potenzial, als zentraler Marktplatz die Identifikation mit der Stadt zu erhöhen. Leider sind der Platz und der Markt sowie die Platzmöblierung (z.B. Toilettenanlage) heute nicht sehr attraktiv gestaltet. Die Marktstände wirken vernachlässigt, es fehlt generell an Aufenthaltsqualität.
Andere Marktstandorte wie der Domplatz in Münster sind in dieser Hinsicht besser aufgestellt. Der Platz ist gesäumt von Bäumen, die Marktwagen (es gibt temporäre Märkte drei Mal pro Woche) sind gepflegt und es gibt Cafés, in denen man sich gerne aufhält. Sogar die Toilettenanlage unter dem Platz ist äußerst gepflegt und kostenlos.
Der Neumarkt in Elberfeld sollte sich, wie der Domplatz in Münster, selbstbewusster aufstellen und den Menschen den Einkauf oder Bummel durch die Stadt angenehm und attraktiv machen

Es ist wichtig, bestimmte Szenen (Alkoholiker, Drogenszene) von öffentlichen Plätzen fernzuhalten. Ein Alkoholverbot wäre angebracht.

Kürzlich ging ich nach längerer Zeit erstmals wieder am Karlsplatz vorbei. Es stank dort sehr unangenehm. Ein anderer Lösungsansatz als bestimmte Gruppen fernzuhalten, wäre vielleicht eine intensivere, häufigere Reinigung des Platzes, der umliegenden Straßen und Hauseingänge.
Der Platz selber ist sehr dicht zugewachsen. Grün in der Stadt ist grundsätzlich hoch zu bewerten. Aber etwas lichter dürfte es m.E. am Karlsplatz schon sein.

Wir brauchen hier denke ich neue Nutzungsangebote. Auch bei der jetzigen Gestaltung des Platzes wäre es zum Beispiel ein Leichtes, das Viereck links in einen Booleplatz mit Sitzmöglichkeiten auf den Stufen rundherum zu verwandeln. Nicht so ein Boolefeld mit Rand, sondern einfach eine homogene wassergebundenen Decke.

So kann man vielleicht einen Platz "retten", aber die Menschen müssen doch irgendwohin und werden sich auch einen anderen Platz suchen, wo es dann ähnliche Probleme gibt ... Der öffentliche Raum ist erst einmal für jeden da, Regeln des Zusammenlebens sind da natürlich hilfreich. Ich möchte keine weitere Privatisierung des öffentlichen Raums und dann Wachdienste, die den kontrollieren. Das Cafe Cosa finde ich eine gute Initiative, die gestärkt werden muss.

Das Gelände zwischen B7 und Wupper in Höhe des HBF sollte für Kinder und Jugendliche umgestaltet werden. Ein schöner Abenteuer- und Wasserspielplatz würde Familien in die Stadt locken.
Ein Skater- und Fahrradbereich wurde die umliegenden Bereiche entlassten.

Der Kirchplatz in der Elberfelder Innenstadt bezeichnet die Lage des ältesten Siedlungsbereiches um die Burg Elberfeld.
Im Zentrum dieses Areals steht die “Alte reformierte Kirche“. Im Ursprung geht sie auf die Zeit um das Jahr 1000 zurück und war als ehemalige Burgkapelle die erste, dem Stadtpatron Sankt Laurentius geweihte Kirche in Elberfeld. Der heute vorhandene, nach Kriegszerstörung wiederaufgebaute Sakralbau stammt aus dem Jahr 1689. Die Apsis jedoch wird um das Jahr 1200 datiert und gilt als das älteste erhaltene Bauzeugnis Wuppertals. Zu Recht nehmen viele Stadtführungen hier ihren Anfang.
Der Kirchplatz selbst erlebte im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Umnutzungen und Umgestaltungen. Vom Friedhof wurde er zum Stadtplatz. Bis zu den Zerstörungen des Krieges präsentiere er sich beinah mit dörflichem Charakter, großzügigen Grünflächen und dem Armenpflegedenkmal, das im zweiten Weltkrieg verloren ging.

Bei den Bombardierungen des heutigen Wuppertals im Jahre 1943 wurde auch der Kirchplatz erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Wesentliche Teile der Bebauung wurden stark beschädigt oder total zerstört. Einige der ehemals den Platz rahmenden Gebäude, wie zum Beispiel die alten Küsterhäuser gegenüber des Kirchenportals, gingen für immer verloren. Andere Gebäude wurden nur zum Teil wiederaufgebaut, andere in ihrer Gestaltung massiv verändert. Der Platz verlor seine repräsentative Funktion und wurde als Parkplatz genutzt.

Die Bebauung am Platz präsentiert sich nach den Zerstörungen und einem fehlgeleiteten Wiederaufbau heute sehr heterogen. Fehlender gestalterischer Anspruch, in Teilen auch eine langjährige Vernachlässigung der Fassaden und ein Sammelsurium von Beschilderungen und Werbeanlagen, erzeugen eine unbefriedigende und unattraktive Wirkung des Gesamtplatzes, die der historischen Tiefe des Ortes und seines Identifikationspotentials in keiner Weise gerecht wird. Der beklagenswerte bauliche Zustand und das verwahrloste Erscheinungsbild ausgerechnet der romanischen Apsis der Kirche, kann nicht länger hingenommen werden.

Ein erster wichtiger Schritt zu einer Aufwertung des Areals wurde mit der Sanierung des Platzes und seiner Einbindung in die Fußgängerbereiche der Innenstadt im Jahr 2003 getan. Der Parkplatz wurde beseitigt und der Platz erhielt eine attraktive Pflasterung mit Natursteinen. Seither hat sich Gastronomie angesiedelt. Durch die gastronomischen Außenanlagen hat der Platz eine wichtige Belebung erfahren.
Weiter wurde ein bronzener Stadtgrundriss aufgestellt, der die Anlage zur Zeit der ersten Besiedelung Elberfelds zeigt.

Während der Sanierung des Platzes wurde auch der Sockel des Armenpflegedenkmals wiedergefunden. Mit der Rekonstruktion der Bronzeskulptur und der Wiederaufstellung des Denkmals auf dem Kirchplatz durch die Initiative von Hans-Joachim Camphausen im Jahr 2011 wurde die Phase der Rückbesinnung auf die einstigen urbanen Qualitäten des Platzes und ihre Bedeutung für die aktuelle Stadtentwicklung eingeleitet, die nun in unserem Vorhaben ihre konsequente Fortführung findet.
Der aktuelle Kontext
Die Elberfelder City hat sich in den letzten Jahren als die eigentliche Innenstadt Wuppertals etabliert. Der Kirchplatz kann daher nicht nur als die Wiege Elberfelds, sondern durchaus auch als historische Mitte der ganzen Stadt bezeichnet werden.
Der Platz liegt zentral in der Innenstadt und verbindet verschiedene Bereiche miteinander. Seine Nähe zum Hauptbahnhof, zu den wichtigsten Einzelhandelsstandorten und touristischen Zielen, geben ihm eine wichtige Funktion in der Imageprägung. Das Image einer Stadt wird immer ganz wesentlich vom Erscheinungsbild ihrer Innenstadt bestimmt. Welchen Eindruck aber gewinnt derzeit zum Beispiel ein auswärtiger Besucher des von-der-Heydt-Museums, wenn er den Kirchplatz überquert? Und was für eine Wahrnehmung erzeugen die 70 Jahre nach Kriegsende noch immer verbliebenen Baulücken und Gebäudetorsos, unattraktive Fassaden etc. bei den Wuppertaler Bürgerinnen und Bürgern selbst von ihrer Stadt?
Es wird deutlich, dass einem solch Identifikationsstiftenden und nach Außen wirkenden Ort eine besondere Bedeutung und vermehrte Aufmerksamkeit bei der Stadtentwicklung zukommen muss. Die aktuelle Diskussion um die Umgestaltung des Döppersberg hat die Frage nach Attraktivität und Aufenthaltsqualität in der Stadt neu aufgeworfen. Der Wunsch der Bürger nach Urbanität darf nicht ungehört bleiben.

Im Vergleich mit anderen wichtigen Projekten, die derzeit in der Innenstadt durchgeführt werden, können am Kirchplatz im Verhältnis mit geringem Aufwand große Effekte erzielt werden.
Durch die bereits erfolgte Wiedergewinnung des Platzes selbst als urbanem Aufenthaltsort, kann sich ein Projekt auf den “Rahmen“ des Platzes, die Fassaden der umliegenden Gebäude konzentrieren.
Wem wären nicht aus Urlaubsaufenthalten in Städten des In- und Auslandes Plätze bekannt, auf denen man Stunden verbringen kann? Viele Faktoren spielen dabei eine Rolle – eine wichtige und unverzichtbare aber kommt der “Kulisse“ zu, vor der das urbane Treiben sich abspielt und die dem Betrachter Blickpunkte und Ansichten bietet. Es dürfte unbestritten sein, dass es vor allem die Plätze mit historischer Architektur und Gestaltung sind, auf denen wir uns gerne zum Kaffee trinken oder Eis essen niederlassen.
Es muss nicht bei Urlaubserinnerungen bleiben. Wir haben die Chance solche Lebensqualität vor unserer Haustür, in unserer Stadt zu erfahren!

Wer die Gebäude am Kirchplatz genau betrachtet stellt fest:
- Es gibt einige erhaltene Gebäude mit historischer Fassadengestaltung
- Es gibt erhaltene historische Gebäude mit verunstalteten Fassaden
- Es gibt nur halb wiederaufgebaute historische Gebäude
- Es gibt Nachkriegsgebäude, die mehr oder weniger ansehnlich sind
Um dem Kirchplatz seine einstige Attraktivität und urbane Aufenthaltsqualität zurückzugeben und sie neu zu interpretieren, sollen
- Die erhaltenen historischen Fassaden restauriert werden
- Die purifizierten Fassaden und die als Torso aufgebauten Gebäude rekonstruiert werden
- Die zeitgenössischen Fassaden im Sinne einer Stadtbildreparatur neu interpretiert werden

Kirchplatz sowie Neumarkt haben durch ihre Kombinationen Citykirche – Armenpflegedenkmal sowie Rathaus – Jubiläumsbrunnen ein entsprechendes Potenzial, stärker hervorgehoben zu werden. Einige Bausünden der Nachkriegszeit verhindern jedoch eine gesamtkonzeptionelle Aufwertung. Es wäre zu hinterfragen, ob mittels gezieltem Abriss und anschließender (Teil-)Rekonstruktion bestimmter nicht-dekmalgeschützter Außenfassaden eine gehobene Atmosphäre zu ermöglichen wäre. Beispielsweise könnte die Vorderfront des Kaufhofes rekonstruiert werden. Ebenfalls könnte das ernsthaft in die Jahre gekommene Commerzbankgebäude (Waschbeton!) durch das ehemalige repräsentative Bankhaus von der Heydt-Kersten und Söhne ersetzt werden. Trotz Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurden beide Fassaden wieder sorgfältig aufgebaut und dennoch kurz darauf ersetzt.

Am Kirchplatz standen hingegen repräsentative Fachwerkhäuser. Möglicherweise könnte man diese in Kombination mit postmodernen Elementen in ein neues Licht rücken.

Insgesamt könnte das aktuelle Frankfurter Dom-Römer-Projekt als Beispiel für eine gelungene Innenstadtentwicklung angesehen werden. Fast vollständig zerstörte Innenstädte wie die von Münster und Nürnberg haben gezeigt, dass sie bis heute extrem von solchen Maßnahmen profitiert haben.

Kann man eigentlich engere Gestaltungssatzungen für einzelne Innenstadtbereiche erlassen?

Der von der Heydt Platz als großes Loch (durch die Stufe) eingerahmt in Beton Klötze ergeben zusammen mit dem teilweise kaputten Pflastersteinen keinen schönen Platz,

Aus meiner Sicht fehlt ein zentraler Spielplatz, wie es ihn zb in Velbert gibt.

Der Neumarkt sollte wieder als Stadtplatz erlebbar und nutzbar werden. Die Stände und Wagen dürfen den Platz nicht 24 Stunden besetzen und vereinnahmen. Er darf einfach nicht die meiste Zeit als Park- und Lagerplatz genutzt und verschwendet werden. In Bonn z.B. werden die - auch ästhetisch einheitlicheren - Stände abends und am Wochenende abgebaut. Der Platz braucht und hat mit dem Jubiläumsbrunnen auch eine nichtkommerzielle Aufenthaltsqualität.

Märkte sind wichtig für die Innenstadt, aber es fehlt ein Marktkonzept, dass den Markt an sich zu einem Erlebnis macht. Ein durcheinander von Obst- und Gemüseständen mit Fressbuden ist nich besonders attraktiv. Attraktiver wären regelmäßige und/oder ständige Themenmärkte, die sich über die Stadtplätze der Innenstadt verteilen: Blumenmarkt, Lebensmittelmarkt, Streetfoodmarkt, Kleidermarkt, Flohmarkt, Büchermarkt ... Ideen gibt es so viele wie passende Orte: Willi-Brandt-Platz, Karlsplatz, Von der Heydt-Platz, Kolkplatz, aber auch Schlossbleiche oder Wupperufer (jeder kennt die Buchverkäufer in Paris an der Seine, deren Verkaufskisten die Mauern schmücken ... nach dem Konzept, könnte man auch einen regelmäßigen Floh- und Designmarkt an der Wupper machen). Aber auch die Parkplätze wie an der Begegnungsstätte alte Synagoge oder beim Glanzstoffhaus sind wunderbare temporäre Spielorte.

Wichtig wäre aber bei allem auch eine entsprechende Infrastruktur bzw. Vorgaben, die das Erscheinungsbild des Marktes bestimmen. Bei den Imbissbuden z.B. sollte ein gemeinsam bewirtschafteter Aufenthaltsbereich für die Kunden bestehen: Jeder kauft sein Essen wo er will, und isst gemeinsam mit seinen Freunden an einem Tisch. Hier kann dann auch Mehrweggeschirr benutzt werden, dass zentral gespült wird. Auch die Öffnungszeiten sollten gemeinsam bestimmt werden.

Die öffentlichen Bedürfnisanstalten bei einem Streetfoodmarkt sollten natürlich nicht fehlen!

Der schönste Stadtplatz in Elberfeld: lebendig, offen, multifunktional und mit Bäumen!

Verbesserungswürdig ist die Außengastronomie direkt an der Friedrich-Ebert-Strasse vom Café Engel und Eiscafé. Hier konkurrieren Fußgänger und Gäste um den schmalen Bürgersteig. Hier plädiere ich für Park statt Parken! Die Autos müssen hier weg und der Fussweg verbreitert werden. Ein kleine grüne Abpflanzung zur Strasse, als Trennstreifen zu der selben wäre sehr schön. So würde der Platz optisch wieder bis zum Rand der Bebauung erweitert und eine größere Einheit.

Unser ehemaliger OB Jung schlug einst vor den Turm des Rathauses Elberfeld als touristische Aussichtsplattform zu öffnen. Wenn man bedenkt, welch große Strahlkraft zentral gelegene Aussichtstürme in anderen Innenstädten entfalten können, wäre ich sehr dafür den Neumarkt auf diese Weise aufzuwerten.

Grundsätzlich fehlen mir in Elberfeld Sitzgelegenheiten. Besuchen Sie mal Städte am Niederrhein z.B. Wesel. Von den Cityarkaden bis zum Rathaus gibt es viel zu wenig Bänke wo sich gehbehinderte Personen mal kurz ausruhen können. Ich Versuche aus diesem Grund den Weg nach Elberfeld zu meiden.

Auf dem Kerstenplatz steht eine Lichtsäule. Mir persönlich gefällt sie nicht, aber Kunst ist bekanntlich Geschmacksache. Allerdings ist sie oft mit Plakaten und Aufklebern verschandelt. Sie sollte zumindest regelmäßig gereinigt werden.

Der Platz an sich könnte zugänglicher werden. Ich empfinde ihn als zu einengend und dunkel. Das Bankgebäude behindert den Blick auf den Neumarkt und das schöne Verwaltungshaus. Auch die Fußgängerpassagen durch das Bankgebäude sind gewöhnungsbedürftig. Ich erinnere mich sogar daran, ein Waffengeschäft erblickt zu haben.

Gerne halte ich mich hier nicht auf.

Wuppertal könnte einen "richtigen" Wochenmarkt vertragen. Mit Spezialitäten aus der Region. Und dafür bietet sich der schöne Laurantiusplatz geradezu an. Samstag wäre ein optimaler Termin. Als Treffpunkt und als Einkaufsmöglichkeit. Und bitte nicht nur drei traurige Stände wie derzeit dienstags und donnerstags...

Mich stört, dass das schönste Gebäude der Elberfelder Innenstadt – das Verwaltungsgebäude – vom Neumarkt nur zu erreichen ist, indem man eine Straße überqueren muss. Es ist dadurch nur bedingt Bestandteil des Platzes und wird optisch und räumlich davon getrennt. Der Fußgängerweg vor dem Rathaus empfinde ich zusätzlich als viel zu schmal, gerade im Bereich der Treppenstufen. Verlässt man das Gebäude, steht man quasi schon auf der Straße.

Man könnte daher beispielsweise zwischen der Fielmann-Filiale und Mc Donald’s die Straße tieferlegen und mit einem Deckel kostengünstig abdecken. Dadurch würde das Verwaltungsgebäude viel mehr zu einem Bestandteil des davor liegenden Platzes werden, ähnlich wie das Barmer Rathaus und der Johannes-Rau-Platz.

Gleichzeitig bedarf es einer Neugestaltung des Neumarktes. Der Platz besitzt das Potential, den gestalterischen Charme der Gründerzeit wieder auferstehen zu lassen. Dafür müsste allerdings u.a die oft geforderte Fassade der Galeria Kaufhof nach alten Plänen wieder hergestellt werden.

Finde einen Wochenmarkt wichtig, aber der Elberfelder Markt ist unattraktiv, weil er von zwei Straßen umgeben ist - zu laut, zu ungemütlich und das Angebot der Händler ist nicht wirklich attraktiv (Beispiel: Wochenmarkt Barmen Rathaus - super!)

Karlsplatz böte m. E. viel Potential für eine stärkere öffentliche Nutzung - aber leider kein Angebot. Wäre eventuell auch hilfreich, um die sterbende Rathausgalerie zu unterstützen.

Wirklich schön ist das Luisenviertel, Laurentiusplatz, etc.

Eine zentrale Aufgabe sollte es sein, den Neumarkt aufzuwerten und zu einem Platz umzufunktionieren, auf dem man sich aufhalten kann. Wenn der Döppersberg fertig ist, dann sollte dieser Platz als Gegenpol attraktiv gestaltet werden, damit die Personen sich auf den Weg in die Stadt aufmachen. Er ist ausserdem die einzige Anbindung an den Willy Brandt Platz mit der Rathaugalerie und das umgebende Viertel. Der Wochenmarkt wird bei diesem Konzept leider weichen müssen. Sinnvoll wäre Aussengastronomie, ggf. Begründung und insgesamt eine Verschönerung der Fläche. Auch der Platz am Kolk solle für umgestaltet werden.
Insgesamt sollte man bei einer Umplanung der Innenstadt berücksichtigen, dass heutzutage niemand mehr zum einkaufen in die Stadt gehen muss. Das Internet bietet aber kein Flair und Ambiente. Hier muss man ansetzen.

Das Wupperufer und die Wupper sollte stärker in das urbane Leben integriert werden. ( die Wuppertreppe am Islandufer ist ein gutes Beispiel)
Solch eine Anlage wäre meiner Meinung nach auch am Wupperpark Döppersberg und an anderen Stellen denkbar. Ebenso wäre ein Wander- oder Radweg entlang der Wupper eine schöne Ergänzung. ( So wie zwischen Moritzstr. und Robert-Daum-Platz, nur länger. Natürlich müssten da die angrenzenden Grundstückseigentümer mitspielen.)

Es gibt in Elberfeld, abgesehen vom Laurentius-Platz, keine Plätze, die in besonderer Form zum Verweilen und Ausruhen einladen. So finden sich nirgends - abgesehen von den kommerziellen Möglichkeiten durch die Cafés - einladende Sitzgelegenheiten in Form von Bänken oder ähnlichem. Gerade im Bereich der Wupper bietet sich keinerlei Aufenthaltqualität, der "Wupperstrand" (vorm Städtischen Verwaltungsgebäude Alexanderbrücke) ist viel zu weit weg von der großen Fußgängerströmen (vielleicht ist das aber auch gut so, weil damit auch weniger Besucher dorthin finden). Dies wird sich sicherlich/hoffentlich mit dem Umbau Döppersberg deutlich ändern.

Außerdem sollte anerkannt werden, dass sich im Bereich vor den City Arkaden (Alte Freiheit 9) zwar keine explizite "Platzstruktur" befindet, dieser Bereich aber wie ein Platz genutzt wird. Hier warten immer sehr viele Menschen (beliebter, weil eindeutiger Treffpunkt), er bildet die erste Station zur Orientierung auf einem "Shopping Trip" durch Elberfeld und durch die umliegende Gastronomie gibt es weitere Gründe für eine längere Verweildauer. Dies sollte durch eine Umgestaltung mehr Rechnung getragen werden, zur Zeit "kollidieren" die Wartenden mit dem Strom der durchgehenden Passanten.

Plätze laden grundsätzlich zum Verweilen ein, wenn der Platz attraktiv mit intakten Häuserfassaden, einem schönen Altsteinpflaster, gepflegten Grünanlagen (Bäume, Beete o.ä), Bänken und Restaurants gestaltet wird, möglichst verbunden mit angrenzenden Einkaufsmöglichkeiten zum Bummeln vor oder nachher.
Neben der stadtebaulichen Gestaltung der Plätze ist die Gastronomie mit unterschiedlichen Preiskategorien sicher ein ganz wesentlicher Punkt für die Attraktivität von Plätzen, bei dem z.B. die Außengastronomie durch weitgehenden Entfall von städtischen Abgaben und gleichzeitiger Übernahme der Restaurant-Betriebe von hoheitlichen Reinigungsaufgaben im direkten Umfeld der eigenen Gastronomie gefördert werden könnte. Dies würde die Betriebe motivieren die Außenflächen zu nutzen und gleichzeitig in Ordnung zu halten, ohne dass es die Stadt Geld kostet.
Ein unbürokratische Förderung der Außengastronomie würde sicher die Attraktivität der Stadt tagsüber und am Abend fördern.

Hört auf mit diesen sinnlosen Idden wie einer einheitlichen Pflasterung! Das bringt wenig, denn auch unterschiedliche Pflaster wirken attraktiv, weil sie Individualität bringen.

Die öffentlichen Plätze sind oft unattraktiv, weil wichtige andere Faktoren fehlen:

- Bepflanzungen, die über ein paar Alibi-Bäume hinausgehen Das fehlt dem Neumarkt und dem Kirchplatz völlig.
- Wasserflächen - gerade im Sommer gut für's Klima.
- gute Beleuchtung. Damit meine ich nicht das, was unsere Stadtverwaltungen dafür halten, sondern akzentuierte, warme, blendfreie Beleuchtung..
- Sitzmöglichkeiten. Gerade in Wuppertal wird aus Angst vor "Pennern" lieber auf Bänke verzichtet. Sorgt lieber dafür, dass diesen Menschen geholfen wird, statt sie zu aus den Innenstädten zu verbannen.
- Cafés. In Wuppertal sind die Gebühren für die Sondernutzung öffentlicher Flächen viel zu hoch. Hut ab vor den Betreibern, die dennoch in gar nicht so schlechter Anzahl auf unseren Plätzen Cafés betreiben.
- Veranstaltungen in hoher Qualität auf öffentlichen Plätzen

* Der Laurentiusplatz sollte unangetastet bleiben. Ab und zu wie bisher ein paar Veranstaltung - fertig. Die bisherige Ausdehnung der Gastronomie ist soweit okay, auch dabei sollte es bleiben. Veränderungen und Innovationen sind im Grundsatz gut, aber manchmal ist es auch besser den Status uneingeschränkt so zu lassen wie es ist.

* Karlsplatz: Stadtplätze funktionieren nur wenn,

* sie eine hohe Zentralität haben, aus der sich die erforderliche Besucherfrequenz dann ergibt.
oder
* sie von verschieden Straßen umgeben sind, die sternförmig auf den Platz zulaufen
oder
* sie von einem imposanten oder historischen Gebäude dominiert werden, sie wie z.B. der Laurentiusplatz mit der Kirche oder der der Johannes Rau Platz mit dem historischen Rathaus oder auch der Neumarkt, wenn dort nicht de Marktbuden wären.

Das alles trifft leider auf den Karlsplatz nicht zu, der eine Fehlplanung ist. Er funktionierte nur anfänglich, als die Rathausgalerie gemeinsam mit Aktzenta noch für Besucher sorgt. Das ist allerdings vorbei.

Der Platz hätte nur noch eine Chance, wenn die Rathausgalerie ein völlig anderes Konzept erhalten würde. Aber das ist ein ganz anderes Thema.

Wasser ist Leben - Kinder sind Zukunft!
Unsere 3-jährige Tochter ist eine kleine Wasserratte! und andere 1000de Kinder bestimmt auch!
Wir wünschen uns für die Wuppertaler Plätze bespielbare Brunnen oder Wasserflächen ähnlich denen auf der Hardt.
Wasserflächen, wo man im Sommer die Füße hineinhängen kann oder etwas wassertreten kann, erhöhen derart die Lebensqualität, dass man sich direkt an das Mittelmeer versetzt fühlt. Die Kinder spielen gerne im Wasser und können so tolle Erfahrungen sammeln, gleichzeitig ist das Wasser stets gut für das innerstätische Klima.
Wir waren im Urlaub in Bayern, wo in vielen Orten solche flach ausgebildeten Wasserflächen zum Verweilen eingeladen haben.
Solche eine ca. 10m x 15m große Fläche, 20cm tief, mit ein paar Wasserdüsen macht sich auf dem Laurentiusplatz oder auf dem Neumarkt sehr gut. Die Kugel hinter dem Elberfelder Verwaltungshaus versetzt vielleicht Kinder kurz in Staunen, wirken tut sie dort nicht
Wasser ist Leben - Kinder sind Zukunft!

Ich wünsche mir auf allen Plätzen kleine Spielinseln für Kinder mit Sitzgelegenheiten für Eltern und Großeltern.

Platz am Kolk zum Stadtplatz umgestalten, mit gleichzeitiger Autoreduzierung an Morianstraße und Kipdorf (Tempo 30, Umweltspur auf Morianstraße) zum Erhöhen der Aufenthaltsqualität, steigert Gastronomieumsatz am Kipdorf.
Irgendwann Commerzbankgebäude abreißen und großen Stadtplatz aus Neumarkt und Kerstenplatz machen.
Markt vielleicht vor die Rathaus Galerie -> Steigert Laufkundschaft dort, Platz ist ausreichend, Gestaltungsmöglichkeiten (Bänke/Bäume/wasserspielplatz) für Neumarkt.
Brunnen vor City Arkaden wieder anschließen.

Die Banken haben sich in Elberfeld in den vergangenen Jahrzehnten architektonisch wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert. (z.B. auch Dresdner Bank und Deutsche Bank am Kasinokreisel): Nach dem Krieg noch erhaltene, teilweise wiederaufgebaute schöne alte Gebäude wurden für "moderne" maßlos überdimensionierten Architektur geopfert. Modern und zeitlos geht auch, wollte man aber nicht sondern möglichst nah am damaligen Zeitgeist. Auch im Fall Commerzbank. Da es wohl leider unrealistisch ist, dass dort irgendwann etwas ähnliches wie der Vorgängerbau (http://1.bp.blogspot.com/-E02rEoxiojU/UK5ZjMyxyjI/AAAAAAAAQA0/X8gPISd19f...) neu entsteht, plädiere ich für die Umnutzung des Gebäudes zu einer Markthalle.

Die City-Arkaden sind modern, gut gelegen, gut genutzt. Am anderen Ende der Fußgängerzone liegen die Rathaus-Galerien. Nicht so modern, nicht so gut genutzt. Beide bieten hingegen nötige Spektren ab. Ganz anders sieht es allerdings mit de, CityCenter aus. Zwischen Schloßbleiche, Mäuerchen und Wirmhof liegt ein schlecht zu erreichendes, unscheinbares Sammelsurium aus Büros und Geschäften. Meiner Meinung nach wäre an dieser Stelle ein grüner Park mit direktem Zugang zur Wuppertal, z.B. durch einen Wasserarm in den Park hinein, eine viel schönere Alternative. Grünflächen mit schattenspendenden Bäumen, Wiese, etc. fehlen im Innenstadtbereich!